Aktion für gewaltfreie Straßen am 1. Mai von JuLis und FDP Erfurt
Erfurt, 30.04.2010. – Wenn am 1. Mai wieder die Neonazis durch die Straßen der Landeshauptstadt marschieren, werden auch die Linksextremen nicht weit sein. Die Polizei rechnet wieder mit gewaltsamen Konfrontationen beider Lager.
„Muss das sein?“, fragen sich die Jungen Liberalen (JuLis) Erfurt und wollen mit einer Aktion auf Anger und Wenigmarkt für gewaltfreie Straßen werben. Gemeinsam mit der FDP geben sie ein Informationsblatt heraus, das sowohl über die blutige Geschichte des Tags der Arbeit informieren soll, als auch über die Vorstellungen und Machenschaften von rechten und linken Extremisten.
„Wir begrüßen das breite Engagement gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit“, erklärt JuLis-Kreisvorsitzender Thomas Wagenknecht, „aber Gewalt mit Gewalt zu beantworten kann nicht die Lösung sein.“
Die Jungen Liberalen Thüringen haben sich, in der sogenannten Weimarer Erklärung, gegen jede Form von Extremismus ausgesprochen. Die JuLis Erfurt kritisierten ferner, dass sich demokratische Parteien leichtfertig mit gewaltbereiten Extremisten zusammenschließen. So gehen SPD und Grüne am 1. Mai auch Seite an Seite mit der, vom Verfassungsschutz beobachteten, linksextremen Antifa.
Thomas Wagenknecht wurde am Donnerstag in der Mitgliedervollversammlung als Vorsitzender der Jungen Liberalen Erfurt bestätigt. Ihm zur Seite wurden Hendrik Görisch (Stellvertreter), Matthias Baumbach (Stellvertreter für regionale Politik), Mark Kretschmer (Beauftragter für Neumitglieder) und Sebastian Totzek (Schatzmeister) neu in den Kreisvorstand gewählt.
>> Das Faltblatt zum Download unter http://julis-erfurt.org/files/faltblatt_1-mai.pdf
Kommentare
Kommentar hinzufügen